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Grenzstein Grenze vermessen

Grenzpunkt Vermessung

WP_20131023_003

Die Vermessung von Grundstücken

Grundstücke sind mit Ihren Eigenschaften in einem bundesweit einheitlichen Verzeichnis, dem Grundbuch dokumentiert. Änderungen im Grundbuch werden fast nur durch notarielle beglaubigte Urkunden der Eigentümer (z.B. Notarverträge) herbeigeführt.

Wo sich die Grundstücke sich im Land befinden und ihre genaue Form wird im Liegenschaftskataster dokumentiert. Dieses amtliche Verzeichnis enthält alle Maßangaben und Vermessungsunterlagen zum Flurstück. Mit Hilfe der Dokumente sind z.B. Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure in der Lage Grenzpunkte zu vermessen und wieder an die richtige Stelle zu setzen oder Grenzmarken zu kontrollieren.

Ein Grundstück kann aus mehreren Flurstücken bestehen. Ähnlich wie eine Tortenplatte auf der eine Torte liegt. Die ganze Torte gehört dem Eigentümer der Platte (Grundbuchblatt). Wird die Torte aufgeschnitten bilden sich mehrere Stücke (Flurstücke). Erst dann könnte ein solches Tortenstück (Flurstück) auf einen anderen Teller (anderer Eigentümer, anderes Grundbuchblatt) gehoben werden.

Für Änderungen am Grundstück benötigt man in der Regel einen Notar. Für Änderungen am Flurstück muss in Sachsen ein Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur beauftragt werden.

Beim Kauf eines Grundstückes ist es wichtig zu wissen, dass man es so kauft, wie es im Grundbuch und Kataster nachgewiesen ist. Nicht etwa so wie vor Ort die Zäune o.ä. stehen. Deshalb ist man gut beraten, bei einer so wichtigen Anschaffung, die Grenzen durch einen Fachmann vermessen zu lassen.

Historische Grenze vermessen

Weiterführende Links:

Bundesnotarkammer
BDVI
 

In Sachsen:

Sachsenatlas
Geoportal Vogtland
BDVI Sachsen
Was ist ein ÖbVI?
Vermessungsbüro Thanert